Ein DSGVO-konformer KI-Telefonassistent
Stemvo ist ein DSGVO-konformer KI-Telefonassistent: Gespräche, Aufnahmen und Transkripte bleiben in der EU, Sie erhalten einen Auftragsverarbeitungsvertrag und legen die Speicherdauer selbst fest. Jeder Assistent sagt Anrufern zu Beginn, dass sie mit einer KI sprechen.
DSGVO: was mit Gesprächsdaten passiert
Vom Auflegen bis zur Löschung.
Speicherung in der EU
Aufnahmen, Transkripte und Zusammenfassungen liegen auf Servern in der Europäischen Union.
Speicherdauer selbst festlegen
Einen Tag, einen Monat oder länger. Danach wird automatisch gelöscht.
Auftragsverarbeitungsvertrag
AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO, mit Liste der Unterauftragsverarbeiter.
Zugriff nach Rollen
Sie bestimmen, wer im Team Aufnahmen hören, Transkripte lesen oder nur Zusammenfassungen sehen darf.
Verschlüsselt
Daten werden bei der Übertragung und im Speicher verschlüsselt.
Auskunft und Löschung
Daten eines Anrufers auf Anfrage exportieren oder löschen, im Dashboard oder per API.
KI-Hinweis in jeder Begrüßung
Nach den EU-Regeln müssen Menschen erfahren, dass sie mit einem KI-System sprechen. Jeder Stemvo-Assistent sagt das in seiner Begrüßung, in der Sprache des Anrufers. Den genauen Wortlaut bestimmen Sie.
- Arztpraxis
- „Praxis Dr. Lang, hier spricht die KI-Assistentin der Praxis.“
- Handwerk
- „Haustechnik Becker, hier spricht die KI-Assistentin des Betriebs.“
- Hotel
- „Hotel Aurora, guten Abend. Ich bin die KI-Assistentin des Hotels.“
Gesprächsaufzeichnung: was in Deutschland gilt
Der Punkt, den viele Anbieter übergehen.
Das nichtöffentlich gesprochene Wort ist in Deutschland besonders geschützt. Wer ein Telefongespräch ohne Wissen des Gesprächspartners aufnimmt, macht sich nach § 201 StGB strafbar.
Bei Stemvo legen Sie deshalb pro Assistent fest, ob Gespräche aufgezeichnet werden. Wenn ja, weist der Assistent in der Begrüßung darauf hin. Alternativ speichern Sie nur Transkript und Zusammenfassung, ohne Tonaufnahme.
Datenschutzrechtlich brauchen Sie für Aufnahme und Transkript eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO, meist berechtigtes Interesse oder Vertragsanbahnung, und einen Hinweis in Ihrer Datenschutzerklärung. Stimmen Sie die Formulierung mit Ihrer Datenschutzbeauftragten ab.
EU AI Act: Transparenzpflicht seit August 2026
Was Artikel 50 für Telefonassistenten bedeutet.
Seit dem 2. August 2026 gilt die Transparenzpflicht nach Art. 50 der KI-Verordnung: Menschen, die mit einem KI-System interagieren, müssen darüber informiert werden, sofern es nicht ohnehin offensichtlich ist.
Jeder Stemvo-Assistent stellt sich deshalb in der ersten Sekunde als KI-Assistent vor. Die genaue Formulierung bestimmen Sie, der Hinweis selbst lässt sich nicht abschalten.
Checkliste für Ihre Datenschutzbeauftragte
Diese Unterlagen und Einstellungen gehören vor den Start.
AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO
Unterschrieben, mit Liste der Unterauftragsverarbeiter.
Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
Neuer Eintrag für die Anrufannahme durch den KI-Assistenten.
Datenschutzerklärung
Abschnitt zu Telefonanrufen, Transkripten und gegebenenfalls Aufzeichnung.
Speicherdauer
So kurz wie möglich, zum Beispiel 30 Tage für Aufnahmen und 90 Tage für Transkripte.
Zugriffsrechte
Wer darf Aufnahmen hören, wer nur Zusammenfassungen sehen?
Begrüßungstext
KI-Hinweis und gegebenenfalls Hinweis auf die Aufzeichnung.
Fragen zum Datenschutz
Ist der KI-Telefonassistent DSGVO-konform?
Stemvo verarbeitet Gesprächsdaten in Ihrem Auftrag auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags, speichert sie in der EU und gibt Ihnen Kontrolle über Speicherdauer, Zugriff und Löschung. So können Sie Ihre Pflichten nach der DSGVO erfüllen.
Wo werden die Daten gespeichert?
Aufnahmen, Transkripte und Zusammenfassungen werden auf Servern in der Europäischen Union gespeichert.
Wie lange werden Aufnahmen aufbewahrt?
So lange, wie Sie festlegen. Pro Assistent stellen Sie eine Speicherdauer ein, danach wird automatisch gelöscht.
Muss ich Anrufer über die KI informieren?
Ja, und der Assistent übernimmt das: Er stellt sich in der Begrüßung als KI-Assistent vor, wie es die EU-Regeln verlangen.
Eignet sich das für Arztpraxen?
Ja. Gerade bei Gesundheitsdaten zählen Speicherort, kurze Speicherdauer und klare Zugriffsrechte. Mehr dazu auf der Seite für Arztpraxen.
Darf der Assistent Gespräche aufzeichnen?
Nur mit Hinweis an den Anrufer. Wer in Deutschland Gespräche ohne Wissen des Gesprächspartners aufnimmt, macht sich nach § 201 StGB strafbar. Sie entscheiden deshalb pro Assistent: Aufzeichnung mit Hinweis in der Begrüßung oder nur Transkript und Zusammenfassung ohne Tonaufnahme.
Gilt der AI Act für meinen Telefonassistenten?
Ja, für die Transparenzpflicht nach Art. 50: Anrufer müssen erfahren, dass sie mit einer KI sprechen. Stemvo erledigt das in jeder Begrüßung.
Fragen Ihres Datenschutzbeauftragten?
Wir schicken AV-Vertrag und Liste der Unterauftragsverarbeiter auf Anfrage.
Kontakt aufnehmenDie Anmeldung öffnet zum Start. Dies ist eine Vorschau.